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Über Jacob Saunders und die Geigenreparatur

 

Jacob Saunders wurde 1959 in Nottingham, England, als Sohn der Musikerin Janet und des Geigenbauers Wilfred Saunders geboren. Er baute seine erste Geige unter Anleitung seines Vaters bereits im Jahr 1975. Nach der Matura studierte er zwischen 1977 und 1979 Cello an der „Royal Academy of Music“ in London. Anschließend machte er 1980 - 1981 eine Lehre an der Kantonalen Geigenbauschule in Brienz, Schweiz.


 

Nach dieser Lehre zog er nach München, wo er zuerst bei Hans Zunterer und anschließend bei Wolfgang Zunterer seine erste Anstellung als Geigenbauer antrat. Danach arbeitete er von 1983 bis 1985 als Geigenrestaurator bei der Firma Machold in Bremen, unter der Leitung von Roger Hargrave.

Im Jahre 1986 übersiedelte Saunders nach Österreich, wo er zuerst für verschiedene Meister wie Neubauer und Rombach arbeitete, bis er 1987 eine eigene Werkstatt in Krems an der Donau gründete.

Im Jahre 1988 holte er die österreichische Meisterprüfung in Innsbruck nach. 1995 wurde er vom Landesgericht zum allgemein beeideten Sachverständigen für das Fachgebiet Streichinstrumente sowie deren Bögen ernannt. Im Jahre 2008 verlegte er seine Werkstatt von Krems nach Sankt Pölten. Vier Jahre später, im März 2012, folgte ein neuerlicher Umzug nach Klosterneuburg.

 

Wilfred Saunders, Viola Maker †

1927 in Nottingham geboren, 2004 ebendort gestorben, war Wilfried vor allem als Bratschenbauer bekannt. Er arbeitete viele Jahre hindurch für den seinerzeit führenden Bratschenvirtuosen Lionel Turtis. Die letzten zehn Jahre seiner Karriere spielte er auf einem "Wilf"-Turtis-Modell Bratsche.

Er hinterließ ein Oeuvre von 221 Instrumenten, bestehend aus 52 Violinen, 164 Bratschen und fünf Celli.

Im Jahre 1976 gewann er - für eine seiner Bratschen - eine Silbermedaille bei der Triennale in Cremona. 2003 wurde er von Königin Elizabeth II. in ihrer Neujahres-Ehrenliste mit einer MBE für seine Verdienste im Geigenbau bedacht.

Sein Nachlass wird von seinem Sohn Jacob in Österreich verwaltet.